Das gilt in herausragender Weise für den Bildungsbereich. Aus dem europäischen Wirtschaftsraum entwickelt sich ein europäischer Bildungsraum. „Lebenslanges Lernen ist der Schlüssel für die Gewährleistung von sozialer Integration und Chancengleichheit“ – so das Europäische Parlament.
bildung evangelisch in Europa hat sich zum Ziel gesetzt die Entwicklungen im europäischen Bildungsraum zu beobachten und sie wissenschaftlich zu analysieren – dies vornehmlich aus evangelischer Perspektive und verbunden mit kirchlichen Positionen.
Aktuelles
Podiumsdiskussion Online
10. Juni, 19 Uhr
Der Fußball rühmt sich gerne für seine integrative Kraft - und tatsächlich zeigt ein Blick auf die Sportplätze ein hohes Maß an Diverstität. Trotzdem erfahren Schwarze Menschen rassistische Angriffe. Und auch in den Entscheidungsstrukturen von Vereinen und Verbänden sind sie kaum vertreten. Gleichzeitig gibt es hinsichtlich Problembewusstsein und konsequenten Gegenmaßnahmen jede Menge Nachholbedarf.
Seit Jahrzehnten sind Deutsche Sinti und Roma als nationale Minderheit anerkannt, seit Jahrhunderten hier beheimatet. Obwohl die Beziehungen zwischen der Mehrheitsgesellschaft und Minderheit vielfältig und offen gelebt wurden, sind die Vorstellungen auf Seiten der Mehrheit zumeist von geringem Wissen und dem Fortwirken von Vorurteilen geprägt.
Im Dezember 1980 wurden in Erlangen Shlomo Lewin und Frida Poeschke Opfer eines antisemitischen Mordanschlags. Der Täter Uwe Behrendt war Mitglied der neonazistischen Wehrsportgruppe Hoffmann, die unweit von Erlangen ihr Hauptquartier hatte. Ein antisemitisches Tatmotiv wurde von den Ermittlungsbehörden lange Zeit nicht in Betracht gezogen. In der Stadtgesellschaft hat die Tat nur wenig öffentliche Aufmerksamkeit erhalten und ist über viele Jahre in Vergessenheit geraten.
Im Rahmen des dritten beE-Jugendwettbewerbs wurden Schüler*innen nach ihren Mauerbildern gefragt; welchen Bezug haben sie zum Fall der Berliner Mauer, welche anderen Mauern begegnen ihnen in ihrem Alltag? Vielfältige Einsendungen erreichten uns aus Bayern, Polen und Rumänien, aus denen die Ausstellung Über Mauern konzipiert wurde, die derzeit in Erlangen zu sehen ist.